Rente

Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss von seiner Rente leben können und darf nicht auf zusätzliche Hilfe angewiesen sein. Dafür haben wir u.a. die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren duchsetzen können. Damit können Beschäftigte nun zwei Jahre früher abschlagsfrei in Rente gehen – derzeit also schon ab 63.

Grundsätzlich gilt, der beste Schutz gegen Altersarmut ist eine durchgängige Erwerbsbiographie. Deshalb war der Mindestlohn ein wichtiger Schritt. Es gibt aber noch viel zu tun um prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu bekämpfen.

Gerechtigkeit für Jung und Alt: Die doppelte Haltelinie

Alle, die junge und die ältere Generation, können sich auf die Rente verlassen. Mit einer doppelten Haltelinie sichern wir ein Rentenniveau von 48 Prozent und sorgen dafür, dass die Rentenbeiträge die gesetzlich festgeschriebene Marke von 22 Prozent nicht überschreiten. Wer lange gearbeitet hat, verdient eine gute Rente. Gleichzeitig sollen die Beiträge für die Altersversorgung die junge Generation nicht zu sehr belasten. Gerade für die Babyboomer Jahre muss deswegen ein Ausgleich über die Steuer erfolgen.

Die Solidarrente: Mindestens 10% über der Grundsicherung

Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, soll gut abgesichert sein. Die Solidarrente garantiert allen, die lange gearbeitet aber wenig verdient haben, dass sie nicht zum Sozialamt müssen. Sie bekommen zehn Prozent mehr als die Grundsicherung.

Keine Erhöhung des Renteneintrittsalters

Wir wollen, dass Menschen gesund und leistungsfähig in Rente gehen. Die Rente mit 70 lehnen wir ab. Dabei bleibt es.

Gute Rente folgt aus guter Arbeit

Deshalb werden wir für ordentliche Löhne kämpfen, Frauen durch das Rückkehrrecht aus der Teilzeitfalle holen, prekäre Arbeitsverhältnisse zurückdrängen und dafür sorgen, dass Familie und Beruf besser vereinbar sind.

Das haben wir schon erreicht:

Rente ab 63
Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss von seiner Rente leben können und darf nicht auf zusätzliche Hilfe angewiesen sein. Wir haben die abschlagsfreie vorzeitige Rente nach 45 Beitragsjahren ab 63 geschafft und Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente umgesetzt.

Mindestlohn
Wichtigste Grundlage für eine gute Rente im Alter ist eine faire Bezahlung. Gegen massiven Widerstand aus der Union konnten wir 2015 den flächendeckenden Mindestlohn einführen. Für Millionen Menschen bedeutet dies ein besseres Einkommen und damit eine höhere Rente

Betriebsrentenstärkungsgesetz
Mit dem Sozialpartnermodell werden insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen  neue Wege zur betrieblichen Altersvorsorge mit Arbeitgeberbeteiligung eröffnet und wird ein direkter Steuerzuschuss für Beschäftigte mit einem niedrigen Monatseinkommen geschaffen.

Mütterrente: Erziehungsleistung würdigen
Früher haben vor allem Mütter für ihre Kinder auf eigene Berufstätigkeit verzichtet – denn nur selten gab es ausreichend gute Kita-Plätze oder Ganztagsschulen. Damit haben sie Nachteile bei ihrer Altersversorgung. Und darum haben wir die „Mütterrente“ eingeführt. Das heißt: Alle, die vor 1992 Kinder bekommen haben, erhalten pro Kind monatlich rund 28 Euro in West- und 26 Euro in Ostdeutschland mehr Rente.

Mehr Erwerbsminderungsrente
Nicht jedem und jeder ist das Glück vergönnt, bis ins hohe Alter gesund zu bleiben. Gesundheitlichen Gründen zwingen manche Frauen und Männer vorzeitig in Rente zu gehen. Wir haben die Erwerbsminderungsrente erhöht, damit betroffene Menschen nun mehr Geld erhalten. Zusätzlich haben wir das Reha-Budget angehoben, damit bessere Rehaleistungen zur Verfügung stehen.