Rente

Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss von seiner Rente leben können und darf nicht auf zusätzliche Hilfe angewiesen sein. Dafür haben wir u.a. die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren duchsetzen können. Damit können Beschäftigte nun zwei Jahre früher abschlagsfrei in Rente gehen – derzeit also schon ab 63.

Grundsätzlich gilt, der beste Schutz gegen Altersarmut ist eine durchgängige Erwerbsbiographie. Deshalb war der Mindestlohn ein wichtiger Schritt. Es gibt aber noch viel zu tun um prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu bekämpfen.

Mehr Erwerbsminderungsrente

Nicht jedem und jeder ist das Glück vergönnt, bis ins hohe Alter gesund zu bleiben. Gesundheitlichen Gründen zwingen manche Frauen und Männer vorzeitig in Rente zu gehen. Wir haben die Erwerbsminderungsrente erhöht, damit betroffene Menschen nun mehr Geld erhalten. Zusätzlich haben wir das Reha-Budget angehoben, damit bessere Rehaleistungen zur Verfügung stehen.

Mütterrente: Erziehungsleistung würdigen

Früher haben vor allem Mütter für ihre Kinder auf eigene Berufstätigkeit verzichtet – denn nur selten gab es ausreichend gute Kita-Plätze oder Ganztagsschulen. Damit haben sie Nachteile bei ihrer Altersversorgung. Und darum haben wir die „Mütterrente“ eingeführt. Das heißt: Alle, die vor 1992 Kinder bekommen haben, erhalten pro Kind monatlich rund 28 Euro in West- und 26 Euro in Ostdeutschland mehr Rente.